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Röntgenuntersuchung der Harnwege

Bei der Röntgenuntersuchung  werden bestimmte Regionen des Körpers durch Röntgenstrahlen abgebildet. Besonders gut lassen sich die Knochen und  knochen-
ähnliche Strukturen (z.B. Harnsteine) darstellen. Ausserdem kann man mit Hilfe von Kontrastmitteln auch innere Organe darstellen. Dies sind in meinem Fach insbesondere die Nieren mit ihrem Hohlraumsystem (Nierenkelche und Nierenbecken) zum Sammeln des Urins, die Harnleiter, welche den Urin von der Niere zur Blase transportieren, die Harnblase sowie die Harnröhre, welche von der Blase nach außen führt.

Ich werde Röntgenuntersuchungen sicher nur dann anwenden, wenn ich durch andere Untersuchungen (wie z.B. Ultraschall) keine ausreichende Information bekomme. Der Ultraschall kann das Röntgen aber nicht in allen Fällen ersetzen; häufig ergänzen sich beide Methoden sogar.

Weil sowohl die Kosten als auch die technische Qualität beim Röntgen stark davon abhängen, ob eine Röntgenanalage im “Kurzstreckenbetrieb” oder im “Dauerbetrieb” arbeitet, haben wir uns mit mehreren Urologischen Praxen zu einer Apparategemeinschaft zusammengeschlossen und benutzen gemeinsam eine Röntgenanlage im Urologischen Röntgenzentrum Kurfürstendamm. Dies bedeutet für Sie, dass die Röntgenbilder dort, am Kurfürstendamm 139, von einer gut ausgebildeten Assistentin unter ärztlicher Aufsicht angefertigt werden. Zur Befundbesprechung kommen Sie dann mit den Bildern zu mir in die Praxis. Für den hiermit für Sie verbundenen Mehraufwand im Interesse einer verbesserten Untersuchungsqualität muss ich Sie um Verständnis bitten.

Unsere Röntgenanlage erfüllt alle gesetzlichen Auflagen. Diese Auflagen sind im Interesse des Strahlenschutzes sehr streng und werden von der Aufsichtsbehörde und vom TÜV in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Strahlenbelastung ist daher für Sie auf das notwendige Minimum reduziert.

Zur Röntgenuntersuchung müssen Sie in aller Regel nüchtern kommen, lediglich eine kleine Trinkmenge ist erlaubt. Auch Ihre üblichen Medikamente sollten Sie vorher eingenommen haben. Bei Diabetes mellitus gibt es einige Besonderheiten, die wir im Einzelfall vorher besprechen. Bei Unklarheiten befragen Sie bitte mich oder meine Mitarbeiterinnen. Die Untersuchung dauert normalerweise ca. 30 Minuten, kann sich bei speziellen Fragestellungen aber auch ausnahmsweise über mehrere Stunden erstrecken.

Der Röntgen-Blick auf Ihre inneren Organe wird erschwert, wenn sich viel Gas im Dünn- oder Dickdarm befindet. Sie sollten daher an den beiden Tagen vor einer Röntgenuntersuchung alle blähenden Speisen (z.B. Kohl, Hülsenfrüchte etc.) meiden. In Einzelfällen kann es darüber hinaus sogar nötig sein, zur Vorbereitung am Vortag ein Abführmittel einzunehmen. Dies werden wir dann mit Ihnen besprechen.

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