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Blasenspiegelung (Zystoskopie)
Bei dieser Untersuchung wird mit Hilfe einer dünnen Sonde mit eingebauter Optik und Beleuchtung die Harnröhre und die Harnblase von innen betrachtet. Diese Sonde (das Zystoskop) ist dünner als der natürliche Harnstrahl und wird mit einem Gleitmittel, dem ein örtliches Betäubungsmittel zugesetzt ist, durch die Harnröhre eingeführt.
Bei Frauen ist die Untersuchung wegen der kurzen und gerade verlaufenden Harnröhre unkompliziert. Bei Männern war die Untersuchung in der Vergangenheit wesentlich unangenehmer, weil die 25 cm lange und in Kurven verlaufende Harnröhre sich dem starren Zystoskop anpassen musste. Diese Prozedur ist nun durch den Einsatz eines dünnen und vor allem biegsamen Instrumentes (flexibles Glasfaser-Zystoskop) wesentlich einfacher und verträglicher geworden.
Eine Blasenspiegelung ist nur in speziellen Fällen erforderlich, und ich werde Sie dann vorher genau informieren. Nur soviel vorab: die Untersuchung ist harmlos und in fast allen Fällen nahezu schmerzfrei.
Einer besonderen Vorbereitung bedarf die Blasenspiegelung in aller Regel nicht. |